"Mama!
Ich bin doch kein kleines Kind mehr. Ich bin doch schon
achtzehn und weiß, was ich tue. Jetzt gehe, damit
Großmutter nicht solange auf Dich warten muß."
Die Mutter stieg in das Auto, drehte den
Zündschlüssel,
machte das Licht an und fuhr rückwärts aus der
Auffahrt. Aber sie drehte noch einmal das Fenster herunter
und rief: "Und daß ihr mir nicht zu lange aufbleibt.
Es sind noch Brötchen in der Tiefkühltruhe für
Sonntag morgen und übermorgen bin ich spätestens
zurück."
"Ja, wir werden hier sein und auf Dich warten, Mama." Das
Mädchen mußte ihre Stimme erheben, damit sie durch
den Wind und Regen zu hören war. Sie winkte noch einmal
ihrer Mutter, die dann davonfuhr. "Endlich", murmelte
das Mädchen. Aber zur Sicherheit schaute sie dem Auto
noch eine Weile nach, bis es im Regen verschwunden war. Dann
ging sie ins Haus und schloß die Haustüre. |